Im Interview: Die Community Manager Lieke und Isabelle

Jeden Monat interviewen wir Menschen mit einem Roamler Herz und dieses Mal haben wir mit zwei Community Managerinnen gesprochen. Lieke, Community Managerin aus Großbritannien und Isabelle, Community Managerin aus Frankreich haben exakt die selben Fragen darüber beantwortet, wie sie ihre jeweiligen Roamler Crowds betreuen. Neugierig, ob es irgendwelche Unterschiede zwischen den beiden gibt? Dann lies schnell weiter!

Im Bild: Isabelle (Frankreich) und Lieke (Großbritannien)

Stelle dich bitte kurz vor!

GB: Mein Name ist Lieke, ich bin 22 Jahre alt und bin gerade erst nach Birmingham gezogen. Ich habe im Jahr 2015 als Praktikantin im Projektmanagement angefangen für Roamler in Amsterdam zu arbeiten. Meine Zeit dort war wirklich fantastisch und ich habe nach der Zeit als Praktikantin weiterhin als Reviewerin für Roamler Niederlande gearbeitet, bis ich schließlich im Januar 2018 als Community Managerin für Roamler UK angefangen habe.

FR: Ich bin Isabelle, 30 Jahre alt und lebe zusammen mit meinem Mann und unserem 3-jährigen Sohn in Bron, in der Nähe von Lyon. Angefangen für Roamler zu arbeiten, habe ich im August 2016 als Reviewerin und konnte mich dort sehr weiterentwickeln. Heute bin ich hauptverantwortlich für die Location Datenbank und kümmere mich um internationale Projekte, die in Frankreich starten sollen. Man könnte also sagen, dass ich eine Community-, Internationale Projekt- und Location Datenbank-Managerin bin 😉.

Was bedeutet der Job “Community Managerin” in Bezug auf dein „Roamler Land“?

GB: Als Community Managerin in Großbritannien kümmere ich mich um alles, dass mit der Crowd zu tun hat. Das beinhaltet unter anderem (Push-) Nachrichten, Facebook, Kreativ- und Übungsaufträge, Erweiterung der Crowd, den Blog, Newsletter und Support Anfragen. Um es kurz zu sagen, ich kümmere mich darum, die Crowd aufzubauen und dass die Roamler am Ball bleiben und sorge dafür, dass sie zu den richtigen Orten gelangen.

FR: Der Community Manager kümmert sich um die Roamler, die bereits dabei sind. Zu meiner täglichen Arbeit gehört: Fragen von Roamlern zu beantworten, dafür zu sorgen, dass die Community aktiv bleibt und neue Roamler in verschiedenen Gebieten für uns zu gewinnen. Wir haben häufig (Bewerbungs-) Projekte in der App und auf unseren Social Media Kanälen oder führen Telefongespräche. Außerdem erstelle ich die Inhalte für Facebook, Instagram und die Newsletter.

Beschreibe einen typischen Tag im Roamler Büro

GB: Ich beginne den Tag immer damit, dass ich alle aktuell laufenden Projekte überprüfe und entscheide, bei welchem davon Handlungsbedarf besteht. Dann hole ich mir normalerweise eine Tasse Kaffee und checke die Facebook Seite. Danach kommt es darauf an, denn jeder Tag ist unterschiedlich. Ich habe in der Regel ein paar Punkte pro Tag, die anstehen und ansonsten arbeite ich an Langzeitprojekten, wie neue Roamler in den richtigen Gegenden zu gewinnen.

FR: Wenn ich morgens ankomme, beantworte ich als erstes Nachrichten der Roamler in der App, E-Mails, Facebook und Instagram. Eine wirklich tolle Sache, die wir monatlich organisieren, ist ein „TGIF“ (Thank God it’s Friday). Hier unterhalten wir uns über die Firma, spielen ein Spiel und essen etwas. Das ist wirklich toll. Manchmal gehen wir nach der Arbeit zusammen etwas trinken und treffen uns mit ehemaligen Kollegen. Wir freuen uns immer, sie wieder zu sehen.

Wie sieht dein Team aus? Wie arbeitet ihr zusammen?

GB: Unser Team ist klein, aber es wächst sehr schnell. Aktuell besteht unser Team aus fünf Leuten, aber wir bekommen bald Zuwachs. Wir alle haben sowohl die Möglichkeit von zu Hause oder unserem neuen Büro in Birmingham aus zu arbeiten. Unser Sales Team ist immer unterwegs, während der Rest des Teams von zu Hause oder dem Büro aus arbeitet. Das heißt zwar, dass wir uns nicht immer sehen, aber wir stehen den ganzen Tag über in ständigem Austausch. Wir versuchen das ganze Team einmal pro Woche zusammenzubringen.

FR: Wir haben ein wirklich tolles Team, das sich um die Roamler kümmert. Die Person, die als erstes . mit den Roamlern in Kontakt steht, ist Kenza, unser Reviewer. Sie versucht ihr Bestes, um unsere Roamler bei Laune zu halten. Charles-Antoine, der seit Januar unser Praktikant ist, hilft im Review und bei den Nachrichten. Und Jonathan übernimmt ebenfalls einen Teil des Community Managements. Wir haben alle unsere Ziele und versuchen diese gemeinsam zu erreichen. Die Atmosphäre im Team ist wirklich großartig und alle Charaktere passen super zusammen.

Was waren die coolsten Projekte, an denen du gearbeitet hast?

GB: Mir gefällt vor allem die Vielfalt der Projekte, an denen wir arbeiten, aber ich freue mich immer ein bisschen mehr auf Projekte, bei denen wir nicht nur Überprüfen sondern aktiv im Laden etwas ändern. Wie beispielsweise Aufträge bei denen wir den Bestand auffüllen oder etwas entfernen. Vor allem Aufträge, bei denen wir Displays aufbauen, gefallen mir besonders gut. Es ist sehr zufriedenstellend, die Vorher- und Nachherbilder sehen zu können. Es macht mich stolz, sagen zu können: Unsere Crowd hat das vollbracht!

FR: Letzten Dezember habe ich einen Adventskalender erstellt. Wir hatten 24 Kreativaufträge, 1 pro Tag. Man konnte einen Preis gewinnen, wenn man alle 24 Checks gemacht hat. Ich musste also 24 Posts auf den Social Media Kanälen erstellen und die Einsendungen jeden Tag sehr schnell reviewen. Das war wirklich spannend und sehr weihnachtlich!

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

GB: In erster Linie, dass ich mit so vielen großartigen Menschen zusammenarbeiten darf. Meine Kollegen bei Roamler UK, die Kollegen in den anderen Büros und natürlich unsere Roamler. Es macht mir immer eine Freude, wenn wir eine nette Nachricht von einem Roamler bekommen. Ich liebe es, von den Roamlern zu erfahren, welche tollen Sachen sie mit dem Geld, das sie mit Roamler verdient haben, gemacht haben oder welche Erlebnisse sie durch Roamler hatten.

FR: Mir gefällt am meisten die Interaktion mit den Roamlern, weil sie alle unterschiedliche Persönlichkeiten haben. Außerdem erstelle ich gerne Inhalte für unsere Social Media Kanäle. Manchmal ist es etwas schwierig, Inspiration zu finden, aber ich mag diese kreative Seite des Jobs. Vor allem die Vielfältigkeit meines Jobs gefällt mir sehr gut; Ich kann alles sowohl aus der Sicht der Kunden als auch der unserer Roamler betrachten.

Was gefällt dir an deinem Job am wenigsten?

GB: Nachrichten der Roamler zu beantworten, deren Checks abgelehnt wurden. Es ist immer schwierig diese Nachrichten zu beantworten, weil ich ihre Enttäuschung nachvollziehen kann, nachdem sie viel Zeit und Mühe in den Check investiert haben. Ich versuche ihnen immer unseren Standpunkt zu erklären, weshalb wir keine falschen oder unvollständigen Daten an unsere Kunden schicken können, auch wenn ein Teil des Checks richtig war. Es ist eine Gelegenheit, bei der beide Seiten lernen können.

FR: Kunden haben immer Anforderungen und manchmal ist es wirklich schwierig den Roamlern zu erklären, dass hinter jedem Auftrag ein Kunde steckt. Wir haben beispielsweise einen Check bei dem Fotos von allen Regalmetern mit Kaffee gemacht werden müssen. Manchmal gibt es zwischen 15 und 20 Regalmeter, was bedeutet, dass die Roamler 20 Fotos machen müssen. Es ist wirklich schwer, einen Check abzulehnen, wenn auf 20 Fotos nur ein Regalmeter fehlt. Die Roamler tun er bestes und es bricht uns das Herz, wenn wir solche Checks ablehnen müssen.

Wie ist deine Verbindung/Beziehung zu den Roamlern?

GB: Gut, hoffe ich! Ich genieße es wirklich, jeden Tag mit ihnen zu arbeiten. Ich hoffe, sie sind nicht zu genervt von meinen Push-Nachrichten; Ich versuche die Anzahl so gering und das Timing so passend wie möglich zu halten, damit wir nicht das Handy der Leute zuspammen. Es ist toll, jeden Tag so viele Roamler in einem hohen Level in der App zu sehen, sodass ich das Gefühl bekomme, dass ich sie persönlich kenne. Genauso freue ich mich aber auch über Nachrichten oder Einsendungen von den neuesten Roamlern und ihre ersten Schritte zu verfolgen.

FR: Wir versuchen eine vertrauensvolle Beziehung mit den Roamlern aufzubauen. Das geht natürlich in beide Richtungen: Sie müssen uns vertrauen, denn wenn sie einen Auftrag abschicken, senden sie uns Bilder und Informationen zu, bekommen aber nicht sofort ihren Reward (Sie müssen warten, bis der Auftrag gereviewt ist). Wir müssen ihnen aber genauso vertrauen. Sie sind schließlich die „Augen“ vor Ort und wir müssen wissen, dass wir auch auf sie zählen können. Natürlich sind auch wir nur Menschen, was dazu führt, dass es auch sein kann, dass hin und wieder ein Fehler im Review passiert. Deshalb sind wir auch jederzeit bereit, mit den Roamlern darüber zu reden, wenn sie mit dem Resultat nicht einverstanden sind.

Hättest du einen Tipp für die Roamler? Wenn ja, welchen?

GB: Vergesst nicht, hin und wieder die Erfahrungsaufträge zu checken. Wir haben dort regelmäßig Checks, die dazu dienen, eine Auswahl für zukünftige bezahlte Aufträge zu treffen. Diese könntest du einfach übersehen, wenn du nur die bezahlten Aufträge checkst.

FR: Bitte lest den gesamten Auftrag immer vollständig und sorgfältig durch. Die Anzahl der Ablehnung, weil Roamler etwas gemacht haben, das nicht Teil des Auftrags war, ist leider sehr hoch. Denkt immer dran, selbst wenn es ein wiederkehrender Auftrag ist, kann sich darin etwas geändert haben.


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