Im Interview: Jeroen, einer unserer am längsten aktiven Roamler!

Roamler gibt es mittlerweile seit fast 8 Jahren. Mitte 2011 haben sich die ersten holländischen Roamler für die Roamler App registriert. Seitdem hat sich aber einiges geändert; Nicht nur der Look der App und die Anzahl der Länder, in der Roamler aktiv ist, haben sich geändert. Seit dieser Zeit haben sich viele neue Roamler für die App registriert. Natürlich gibt es immernoch einige Roamler, die seit der ersten Stunde dabei sind. Ein wunderbares Beispiel ist Jeroen, ein Roamler, der seit dem Start im Jahr 2011 dabei ist und nach wie vor Aufträge mit viel Freude und Einsatz erledigt. Das gefällt uns natürlich richtig gut und wir konnten es kaum erwarten, ihm ein paar Fragen zu stellen. Interessiert dich seine Geschichte? Dann lies schnell weiter…
Im Bild: Roamler Jeroen

Erzähl uns, wer du bist, woher du kommst und was du machst?

Mein Name ist Jeroen und ich wohne in Apeldoorn, einer Stadt die zentral in den Niederlanden liegt. Ursprünglich komme ich nicht aus der Gegend, bin wegen meinem früheren Arbeitgeber dorthin gezogen. Meine Wurzeln liegen in Brabant, einer Provinz im Süden der Niederlande. Ich habe Vollzeit bei einem großen Telefonanbieter gearbeitet und habe Anrufe von Technikern beantwortet, die auf Probleme bei einer Installation gestoßen sind. Seit 2011 bin ich für Roamler aktiv.

Wie hast du von Roamler erfahren und warum hast du damit angefangen?

Nachdem ich etwas im Internet recherchiert habe, bin ich auf die Seite „Tweakers“ gestoßen. Auf dieser Website habe ich einen Artikel gefunden, in dem es hieß, dass man sich bei Roamler registrieren kann. Der Artikel hat das Konzept „Roamler“ erklärt und dass sich nur eine limitierte Anzahl an Personen anmelden könne. Glücklicherweise habe ich mich als einer der ersten 500 Leute registriert. Ich war sehr glücklich darüber und habe sofort angefangen, mit meinem alten iPhone 4 Aufträge in Apledoorn zu erledigen.

Wie waren für dich die ersten Roamler Monate nach der Veröffentlichung der App?

Wenn ich jetzt zurückblicke und es mit heute vergleiche, dann war es damals… super langsam. Ich hatte damals ein iPhone 4 und heute ein iPhone XR, wodurch die Geschwindigkeit und die Einfachheit der Benutzung der App um einiges verbessert wurde. Aber abgesehen von der alten iPhone Technologie und der nicht besonders fortgeschrittenen Roamler App von damals, hat alles wunderbar funktioniert.

Wie oft benutzt du Roamler heute und hat sich deine Nutzung über die Jahre verändert?

Ich benutze die App so oft wie früher, aber manchmal kommt es vor, dass ich die App eine Woche lang nicht nutze. Es gibt aber auch Samstage, an denen die Anzahl der Aufträge, die ich mache und die damit verbundenen Verdienste wirklich hervorragend sind.

Was war das Netteste oder Lustigste, was dir während eines Checks passiert ist?

Was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist, war eine Filialleiterin, die zuerst keine Zeit für mich hatte. Als ich ihr dann aber gezeigt habe, dass Red Bull in den Regalen fast ausverkauft war und ich sie gefragt habe, ob es irgendwo noch Restware gäbe, um es wieder aufzufüllen, kam sie wieder angerannt um sich zu entschuldigen, dass der Warenbestand nicht in Ordnung sei und die neue Ware so schnell wie möglich bestellt wird.

Hast du bestimmte Vorlieben, was die verschiedenen Auftragstypen angeht und haben sich diese Vorlieben über die Jahre verändert?

Meine Vorlieben haben sich nicht viel verändert. Ein echter Klassiker ist der Babymilch Check. Diesen Auftrag gibt es schon seit so viele Jahren, sodass ich genau weiß, wie ich ihn schnell erledigen kann. Das macht dann natürlich nochmal extra Spaß.

Du hast alle Roamler App & Projekt Entwicklungen miterlebt. Was war für dich die erwähnenswerteste Entwicklung?

Viele Aufträge, die ich heute mache, sind sehr unterschiedlich im Vergleich zu den Aufträgen, die ich in der Anfangszeit von Roamler gemacht habe. Das erwähnenswerteste für mich ist der Start von Roamler Merchandising. Nach einem Skype Call wurde ich Teil der Roamler Merchandising Crowd, mit dem Resultat, dass ich jetzt Displays aufbauen kann und beispielsweise Red Bull Aufträge machen kann, bei welchen ich Regale so nachfüllen soll, dass alles wieder ordentlich aussieht. Letzterer ist außerdem einer meiner Lieblings-Aufträge. Die Leute an den Informationen sind häufig sehr überrascht, dass jemand in den Laden kommt und ihnen mit ihrer Arbeit hilft.

Hast du irgendwelche Tipps für neue Roamler?

Ein Tipp für neue Roamler ist: Behandle andere immer so, wie du selbst auch behandelt werden möchtest. Erkläre, warum du die Location besuchst (egal, ob du von einem Mitarbeiter angesprochen wurdest oder dich selbst für einen Auftrag vorstellen musst) und lass dich auf keine langen Diskussionen ein. Es ist besser, die Reviewer mit einer Nachricht in der App oder über die optionale Frage nach jedem Auftrag zu informieren und zu erklären, warum du nicht willkommen warst oder den Auftrag nicht ausführen durftest.

Hast du dir irgendwas besonderes mit deinem Geld, das du bei Roamler verdient hast, gekauft?

Ich gebe das Geld, dass ich mit Roamler verdient habe, für nichts bestimmtes aus sondern benutze es für alles Mögliche. Übrigens gefällt es mir wirklich gut, andere Leute mit meinen eigenen Invite Codes einzuladen. Sobald die neu registrierten Roamler Aufträge machen, bekomme ich einen kleinen prozentualen Anteil des Rewards, dafür dass ich neue Roamler angeworben habe. Ein wirklich toller Weg um ein bisschen Geld zusätzlich zu meinen eigenen Aufträgen zu verdienen.