Im Interview: Roamlerin Jennifer

In diesem Interview findet ihr Tipps, wie man das Beste aus den Aufgaben bei Roamler holt.

Warum bist du Roamler beigetreten?

Ich arbeite seit Jahren nebenher als Fotografin. Ich bin hauptsächlich auf Hochzeiten und für Immobilien, die zum Verkauf stehen, tätig. Diese Bereiche sind allerdings hauptsächlich saisongetrieben, sodass in den Wintermonaten nicht sehr viel los ist. Ich habe einen neuen Job gefunden, der aber meinen Erwartungen nicht gerecht wurde. Anstatt doppelt so viel zu verdienen wie vorher, hatte ich gar nichts mehr.

Auf der Suche nach Möglichkeiten, um Geld zu verdienen, habe ich Roamler gefunden und es schien, als würde es perfekt zu meiner Arbeit als Fotografin passen. Ich hatte die Zeit und brauchte Geld, also bin ich beigetreten.

Wie planst du deine Roamler Aufgaben?

Wenn ich einen Job habe, schaue ich in der Roamler App nach Aufträgen, die ich entweder vor oder nach dem Fotografie-Auftrag in der Nähe machen kann. Wenn ich mal keine Foto-Aufträge habe, suche ich tagsüber in der App nach Aufgaben, die in Frage kommen könnten. So bleibe ich beschäftigt.

Bevor ich das Haus verlasse, sehe ich zu, dass mein Handy voll aufgeladen ist und behalte vorsichtshalber immer ein Ladekabel im Auto. Wenn ich mehrere Aufgaben mache, plane ich zuerst eine Route und nehme dann so viele Aufgaben wie möglich vor dem Start an. Sobald ich die Aufträge erledigt habe, akzeptiere ich neue.

Als ich das letzte Mal 250 Meilen nach Cornwall gefahren bin, habe ich ein paar Aufträge gemacht, die nicht weit von meiner Route entfernt waren. Ich habe mir ein paar Stunden zusätzlich genommen, um sie auf meiner Reise zu erledigen. Zum Glück hat niemand diese Jobs angenommen, bevor ich in der Gegend war, also konnte ich sie alle erledigen und habe fast genug Geld verdient, um meine Spritkosten für die ganze Fahrt zu decken.

Hast du Tipps für neue Roamler?

Wenn ihr eure ersten bezahlten Aufgabe erledigt, macht euch keine Sorgen. Es ist ganz normal, beim ersten Mal ein wenig nervös zu sein. Ich erinnere mich an meine erste Aufgabe, es war ziemlich nervenaufreibend! Werde ich es richtig machen? Wird der Auftrag akzeptiert? Werde ich von den Mitarbeitern ausgefragt, was ich da mache?

Mein Rat wäre, mit einer schnellen, einfachen Aufgabe zu beginnen, die keine Interaktion mit den Mitarbeitern erfordert, wenn ihr euch dadurch wohler fühlt. Es wird nicht lange dauern bis ihr euch sicherer fühlt! Mit Roamler konnte ich mein Selbstvertrauen nach einer schweren Zeit aufbauen, und finanziell hat es mir natürlich auch geholfen.

Ein weiterer Tipp ist das Überprüfen eurer Fotos. Ich habe relativ lange gebraucht, um herauszufinden, dass man die Schärfe des Bildes ganz einfach prüfen kann, indem man auf das gemachte Foto tippt und reinzoomt. Es lohnt sich auf jeden Fall, besonders bei Bildern von Regalmetern in Supermärkten. Auf dem Handy Bildschirm ist es fast unmöglich anhand von dem kleinen Bild zu sehen, ob die Schärfe des Bildes ausreicht. Wenn ihr glaubt, dass es nicht ausreicht, versucht es einfach nochmal.

Hast du Ratschläge für Roamler, die ein bisschen aktiver sein wollen?

Supermarkt-Checks kommen ziemlich regelmäßig, also versuche ich mit meinem Wocheneinkauf zu warten, bis ein Check in dem Markt verfügbar ist, damit ich diesen gleichzeitig erledigen kann – Das lohnt sich mehr.

Werft einen Blick auf die Karte, um zu sehen, welche Aufgaben sich auf oder in der Nähe eurer Route befinden, wenn ihr eine Reise plant. Ich habe gemerkt, dass ca. ein Drittel meiner erledigten Aufgaben auf Checks zurückzuführen sind, die ich unterwegs gemacht habe. Das ist vor allem sinnvoll, um einen Teil der Benzinkosten zu decken.

Für alle Jobs in der Stadt muss man mögliche Parkkosten einrechnen, wenn ihr mit dem Auto fahren wollt. In vielen Städten gibt es keine Parkplätze direkt an der Straße und Parkhäuser sind teuer. In solchen Fällen ist es nicht immer rentabel nur einen Check zu erledigen, aber wenn es mehrere Jobs in der Stadt gibt oder die Belohnung höher ist, dann könnte es sich lohnen!

Mein letzter Tipp: Irgendwann werdet ihr wahrscheinlich auf eine Aufgabe stoßen, bei der ihr einfach nur schreien wollt. Ich hatte eine Aufgabe, bei der ich eine Akzeptanzquote von 50% hatte, verglichen mit fast 100% für alle anderen Checks. Es schien, als ob jedes Mal, wenn ich es neu versuchte, etwas anderes falsch war. Es war die Frustration, Wut, Zeit und Energie nicht wert. Manchmal muss man wissen, wann man sich geschlagen geben muss, und ich habe mir geschworen, diese Aufgabe nie wieder anzufassen, falls sie wieder auftauchen sollte!

Zum Schluss noch ein paar Tipps, wie man eine Ablehnung vermeiden kann:

Zoomt in eure Fotos rein, um zu überprüfen, ob sie wirklich scharf sind. Wenn ihr euch unsicher seid oder irgendwas Unerwartetes passiert, schreibt es im Kommentar am Ende rein. Wenn ihr euch unsicher bei etwas seid, fragt in den Nachrichten in der App nach! Das Team wird eure Fragen nicht immer rechtzeitig beantworten können, aber es ist immer einen Versuch wert.