Im Interview: Top Roamler Vince

Vince ist ein Roamler aus Groningen (Holland) und seit einem Jahr aktiver Roamler. Zwischen Uni-Leben und Arbeitswelt findet er nebenbei noch Zeit zum Roamlern. Aufträge erledigt er regelmäßig und macht nun sogar größere POS-Aufträge mit “Roamler Merchandising”. Von den Einkünften kauft er seit einiger Zeit sogar Aktien und Anleihen!

Kannst du uns etwas über dich erzählen?

Mein Name ist Vince, ich bin 22 Jahre alt und lebe in Groningen in Holland. Bei Roamler bin ich seit etwa einem Jahr aktiv. Aktuell studiere ich International Relations an der Uni Groningen und bin gleichzeitig auch Betreuer bei einer Marktforschungsagentur. Mit Roamler verdiene ich mir etwas nebenbei.

Mir ist klar geworden, dass es nicht schlimm ist, wenn man von Mitarbeitern entdeckt wird.

Wie war dein erster Bezahlter Auftrag im Geschäft?

Ziemlich aufregend auf jeden Fall. Ich war besonders nervös, weil ich nicht wusste was ich sagen soll, wenn ich angesprochen worden wäre. Am Anfang habe ich mit Mühe gegeben nicht aufzufallen. Jetzt bin ich selbstbewusster und mir ist klar geworden, dass es nicht immer schlecht ist, wenn man von Mitarbeitern entdeckt wird.

Wie oft machst du Checks?

Das ist jedes Mal unterschiedlich. Hauptsächlich hängt es von der Anzahl an verfügbaren Aufträgen ab. Manchmal mache ich 5 Checks an einem Tag, manchmal mache ich 3 Tage lang gar keine.

Hast du das Ziel, deine Roamler-Einkünfte anzusparen?

Ja, ich habe schon vor einer Weile angefangen meine Roamler Rewards auf einem gesonderten Konto zu investieren. Mit dem Geld habe ich bisher überwiegend Aktien und Anleihen gekauft.

Was ist dein Tipp für Roamler-Neulinge, die ihren ersten bezahlten Auftrag machen wollen?

Mein größter Tipp dreht sich um Unsicherheit: Einfach machen! Ein Mal. Probier es einfach aus. Es ist wirklich kein Weltuntergang, wenn du von einem Mitarbeiter angesprochen wirst. Im schlimmsten Fall kannst du den Auftrag nicht durchführen, aber das ist mir noch nicht oft passiert. Außerdem ganz wichtig: Sieh zu, dass deine Bilder eine Top-Qualität haben und du die Auftragsbeschreibung sehr genau liest. Roamler kann ziemlich streng bei solchen Dingen sein.

Was sind deine Tipps für Roamler, die mehr Aufträge machen wollen?

Fahr einfach mal in eine andere Stadt in deiner Nähe. Neben Groningen mache ich auch regelmäßig Checks in Assen. Das sind 15 Minuten mit dem Zug und es gibt oft ziemlich viele Aufträge dort.

Hast du ein Beispiel für einen Fehler, den du bei Roamler gemacht hast, der zu einer Ablehnung deines Auftrags geführt hat? Was kannst du an die Roamler weitergeben?

Leider werden auch meine Einsendungen manchmal abgelehnt. Neulich musste ich Fotos von einer Pampers Werbeaktion machen und habe das Foto von einer anderen Sorte Windeln gemacht. Lest immer die Aufgabenbeschreibung sehr genau und prüft im Zweifel doppelt. Wenn ihr mit der Bewertung eurer Einsendung nicht einverstanden seid, könnt ihr immer noch erklären warum ihr den Auftrag so gemacht habt. Wenn das Review-Team einen Fehler gemacht hat, wird der Auftrag in aller Regel nachträglich angenommen.

Erkläre immer klar und eindeutig was dein Ziel ist, wenn du Aufträge erledigst.

Welche Checks bevorzugst du und warum?

Es gibt einige Checks die ich gerne mache, aber ich habe zwei Favoriten: beides Merchandising Aufträge*. Der erste ist der Red Bull Check und der zweite ist der „Dampfschiff/Kamin“-Auftrag während Sinterklaas (Weihnachtszeit). Der Red Bull Check ist oft in der App zu finden, super einfach und hat einen guten Reward. Der Sinterklaas-Auftrag ist nur einmal im Jahr, aber der Reward ist hoch – 40 Euro! Und das gesamte Boot aufbauen hat auch Spaß gemacht.

Was ist deiner Meinung nach der Unterschied zwischen Merchandising und klassischen Roamler Checks?

Es gibt definitiv einen großen Unterschied zwischen den beiden. Bei den Merchandising Aufträgen muss man sich immer vor Ort vorstellen und man kann den Auftrag immer machen. Meistens ist die Bezahlung auch besser. Vergesst nicht euren Ausweis, das Legitimationsschreiben und evtl. Visitenkarten mitzubringen und erklärt ganz klar und eindeutig was euer Ziel bei dem Auftrag ist. Oft wissen die Mitarbeiter nämlich nicht von eurem Besuch, selbst wenn die Zentrale informiert ist.


*Merchandising Auftrag: Größere Aufträge, die i.d.R. den Aufbau, Umbau oder die Bestückung von Werbedisplays im Markt (POS) erfordert und/oder auch die regelmäßige Pflege der Promotion-Aufbauten. Andere Bereiche wären angemeldete Verkaufs- oder Distributionsdurchgänge anhand einer festen Einsatzplanung.
In Deutschland wird diese Art von Aufträgen ab Sommer 2018 für vereinzelte Regionen verfügbar sein.